16.03.2019 | Babys, Aktuelle Premieren, FRATZ International 2019 |

Future Beats (½-2)


Performance für die Jüngsten ab 6 Monate bis 2 Jahre und ihre Erwachsenen |

 


Theater o.N. (Berlin, Deutschland)

 

Du teilst meinen Tag in viele kleine Momente.
Nun teilen wir unsere Zeit
und finden Rhythmus,
der zu Musik werden kann.


Es sind ritualisierte Alltäglichkeiten, die als erster Rhythmus empfunden werden können: Ruhe und Aufmerksamkeit, Zufriedenheit und Protest oder Hunger und Erfüllung. Mit Sprachmelodien, rhythmischen Wortspielen und Geräuschen sind es zunächst die engsten Bezugspersonen, die diese Rhythmen weiter und weiter verfeinern, die das Kind durch Impulse erheitern und mit ihm eine Beziehung zur Umwelt knüpfen. So wird Zeit in Rhythmen gefasst. Durch Impulse wird sie geteilt - egal ob mit einer Trommel, einem „Hallo!“ oder mit einem Abschiedskuss.
Der Regisseur und Komponist Bernd Sikora (»Kling, kleines Ding*«), die Tänzerin Nasheeka Nedsreal und der Musiker Andreas Pichler erschaffen mithilfe zum Teil selbstgebauter Instrumente ein rhythmisches Wechselspiel, welches die Sinne des Fühlens, Sehens und Hörens berührt.

Seit vielen Jahren hat sich das Theater o.N. im Prenzlauer Berg auf die Theaterarbeit für das jüngste Publikum spezialisiert. Mit zahlreichen Inszenierungen für Kinder ab zwei Jahren erforschte das Ensemble des Theaters die darstellenden Künste für die Jüngsten. Future Beats ist nun die erste eigene Inszenierung für Babys, die vom Theater o.N. produziert wird.


Uraufführung: 16. März 2019, Theater o.N. (Berlin, Deutschland)

Spiel: Nasheeka Nedsreal, Andreas Pichler, Bernd Sikora

Regie, Musik: Bernd Sikora

Dramaturgie: Vera Strobel
Kostüm: Tatjana Kautsch
Mitarbeit Ausstattung:
Markus Bünjer
Lichtdesign:
Kamil Rohde
Wissenschaftliche und theaterpädagogische Beratung:
Madeleine Fahl
Produktionsmanagement: Kata Kovács, Olga Ramirez Oferil
Pressearbeit:
Nora Gores

Dauer: ca. 35 Minuten

 

Informationen:
Im Bühnenraum kann man sich frei bewegen, wenn den Babys danach ist. Die Performer zeigen, wenn sie einen Raum für sich benötigen und setzen eure Kinder kurz zur Seite, wenn nötig. Auch nach der Performance ist noch Zeit, die Klang-Installation in Ruhe zu erforschen. Es wird gesungen, getanzt, getrommelt und musiziert – mal ist es leise, mal lauter, aber nie so laut, dass es für die Kinder unangenehm werden muss. Wenn es aber doch mal zu viel wird, kann man den Bühnenraum verlassen, sich ins Theatercafe setzen und aber auch gerne jederzeit zurück kommen zur Bühne. Wir haben auch einen Wickelplatz. Der Bühnenraum sollte ohne Schuhe betreten werden.

 

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.