01.12.2010 | 2+, Kinder, Repertoire |

Kokon (2+)


Man wähnt sich noch in einem sanften Traum, als es plötzlich ächzt und krächzt und knackt und ein geheimnisvolles Wesen – gar nicht mehr so sanft – in die Welt einbricht. Und nun? Eine Schauspielerin und ein Musiker nehmen die kleinen Zuschauenden auf eine Reise mit: von den Anfängen über verschiedene Phasen der Verwandlung zu Entfaltung und Freiheit. Fast ohne Sprache, in klaren Bildern und sinnlichen Vorgängen erkunden sie den Weg vom Traum zum Tanz. Wo wir schutzlos scheinen, kann uns ein Panzer helfen. Doch er macht uns unbeweglich. Werfen wir ihn ab, sind wir leicht und frei. Doch wir werden auch verletzlich. Wie kann ich stark sein und trotzdem weich? Gefäß und Bewegung zugleich? Die Spielerin probiert es aus. Die Kinder werden zu Komplizen in ihrem Spiel mit den Möglichkeiten des Hierseins.

„Es ist ein kleines, fast schon abstraktes Kunstwerk, das auch auf Erwachsene durch seine durchdachte Komposition großen Eindruck macht." (IKARUS Jury 2011)

Nominiert für den IKARUS-Preis 2011 für besonders herausragende Inszenierungen Berliner Theater für Kinder und Jugendliche.

Produktion: Theater o.N. | Spiel: Minouche Petrusch und Andreas Pichler / Gerhard Schmitt | Regie: Ania Michaelis | Austattung: Martina Schulle | Dramaturgie: Dagmar Domrös