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Robert Lange

Freier Künstler, Veranstaltungstechniker, Kunstpädagoge


wird 1981 in Neustrelitz geboren. Schon in seinen jungen Zwanzigern arbeitet er als Regieassistenz für Christian von Borries. Einige Jahre und einen Erasmusaufenthalt an der Kunsthochschule Athen später erhält er 2009 sein Diplom für Freie Kunst von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und absolviert anschließend noch den Meisterschüler. Von 2011 - 2016 leitet Robert Lange unter anderem mit Menschen mit Autismus, Jugendlichen mit Suchterkrankungen, schulfernen Jugendlichen und Untersuchungshäftlingen kunstpädagogische Gruppenarbeiten an verschiedenen Orten in Berlin und Brandenburg, zuletzt in der JVA Berlin-Moabit. Nebenbei ist er als Schauspieler in der freien Theatergruppe »AQUI« tätig. Sein genreübergreifendes Interesse an Darstellender Kunst führt ihn auch zur Schnittstelle von Gestaltung und Technik, wodurch er neben der künstlerischen Mitarbeit auch die technische sucht. So beginnen 2012 Engagements als Veranstaltungstechniker in den Sophiensælen und Lichttechniker am Hebbel am Ufer. Für Robert Lange ist es spannend, Darstellende Kunst an ungewöhnliche Orte zu bringen und Projekte für sogenannte »Site Specific Places« zu entwickeln. Er ist 2014 als Technischer Leiter in »Homo Botanicus« (einem partizipativ-theatralen Parcours in leerstehenden Geschäften der Wolfsburg-Westhagener Bürgerpassage [Grotest Maru]) und 2016 in »Still Motion« (einem Experiment mit minimalen Bewegungen, welches die Grenze zwischen performativer und darstellender Kunst untersucht [Asphaltpiloten]) involviert. Weitere Projekte sind »Berliner Luft« (Grotest Maru, 2015), »Zwischen Raum« (Asphaltpiloten, 2014), »Adapter« (Nora Haakh und Wasim Ghiroui, 2015), »Kap Horn« (Koikate, 2016), das Social Muscle Club Bootcamp (2017). Robert ist 2019 in die Organisation des partizipativen Stadtentwicklungsprojekts »Tempelhofer Wald« (Mica Moca) involviert, welches sich mit den Möglichkeiten der zukünftigen Nutzung des ehemaligen Berlin-Tempelhofer Flughafengebäudes auseinandersetzt. Im Rahmen des »Ibua Music Incubator«, einem Format zur Professionalisierung von Performances der lokalen Livemusikszene, übernimmt er 2019 die Workshopleitung zum Thema Lichtgestaltung (Goethe Institut Nairobi Kenia). Ebenfalls 2019 stößt er im Rahmen des FRATZ International zum Theater o.N. und ist dort seitdem als technisch-künstlerischer Mitarbeiter tätig.