09.11.2019 | Repertoire, Aktuelle Premieren, Erwachsene, Kinder, 10+ |

Wie kann ich stehen in einer Welt, die kippt? (12+)


Fragen an eine Generation, die vor 30 Jahren jung war

»Viele Kindheiten fanden statt auf den emotionalen Müllhalden der Eltern!« sagt Ines Geipel und bezieht sich auf die Menschen, die 1989 noch sehr jung waren und in Ostdeutschland lebten.

30 Jahre nach dem Fall der Mauer richtet das Theater o.N. zusammen mit 17 Schüler*innen der Thalia ­Grundschule aus Berlin­ Friedrichshain in einem forschend-dokumentarischem Theaterprojekt den Blick auf die, die in der damaligen Umbruchsituation 11 bis 15 Jahre alt waren. Wie haben sie die Zeit erlebt? Was haben ihre Eltern gewagt, gewonnen oder verloren? Haben sie viel diskutiert, wurden sie politisch aktiv? Was hat die »Erfahrungswucht« im Jahr 1989 mit ihnen undihrer Suche nach Identität gemacht?

Auf Grundlage der gesammelten Geschichten entsteht eine Inszenierung, in der die Schüler*innen gemeinsam mit zwei Musiker*innen ein Bild von der Generation der »Umbruchskinder« zeichnen und ins Verhältnis zu den Herausforderungen setzen, mit denen die Kinder und Jugendlichen sich heute konfrontiert sehen.

Mit: 17 Schüler*innen der Klasse 6b der Thalia ­Grundschule Berlin
Idee, Konzept: Cindy Ehrlichmann
Regie: Cindy Ehrlichmann, Iduna Hegen
Musik: Doreen Kutzke, Steffen Petzold
Ausstattung: Gwendolyn Noltes
Dramaturgie: Dagmar Domrös
Produktionsleitung: Katharina Bischoff
Presse: Fellmedia Berlin
Technik, Licht: Robert Lange
Foto, Film: Karsten Bartel
Grafische Beratung: Sophia Martinek

Das Projekt ist Teil der Reihe »Freiheit – Umbruch – Widerstand« am Theater o.N. und entsteht mit freundlicher Unterstützung des Theater unterm Dach.
Gefördert von Fonds Soziokultur, Senatsver­waltung für Kultur und Europa, TUSCH Berlin und Projekt »Aufbruch1989 – Erinnern2019«

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