01.12.1998 | Repertoire, Archiv |

Zar Saltan


Versepos von Alexander S. Puschkin |

Erzählt wird vom Zaren Saltan, wie er seine Frau findet und wie er sie und den ersehnten Sohn auch wieder verliert. Erzählt wird auch eine Geschichte  über das Erwachsenwerden eines Jungen, der ein Held sein möchte und es auch wird, über seine Sehnsucht nach dem ständig abwesenden Vater –. Erzählt wird weiter von Magie, von Neid und Liebe und von der Sehnsucht, zum richtigen Zeitpunkt instinktiv und mit sicherer Hand ins Schwarze zu treffen. 

Die Spielerin berichtet in der Erzählform der alten Spielmänner aber plötzlich bricht sie aus ins Spiel, ist Zar Saltan und dessen Ehefrau, Sohn Gwidon und dessen Schwanenprinzessin. Sie wechselt rasch Kostüme, Kopfbedeckung, Stimmfärbung und spielt, erzählt, singt und tanzt so wandlungsfähig, dass das Epos zum Theaterereignis wird.

Spiel: Uta Griseldis Lindner
Regie: Werner Hennrich und Ania Michaelis